Nachrichten

24.03.2010: Evangelische Kirche und Kulturträger zeigen „anderen Orient“

Referenten und Künstler der Kulturwochen Mittlerer Osten in Hamburg

Johanna Abraham

Bischof in Aleppo, Syrien


Dr. Asfa-Wossen Asserate

1948 als Sohn des Herzogs Asserate Kassa, einem der führenden Politiker unter Kaiser Haile-Selassie, in Addis Abeba in Äthiopien geboren; studierte Jura, Volkswirtschaft und Geschichte an den Universitäten in Tübingen, Cambridge und Frankfurt; promovierte zum Dr. phil.
Sein 2004 erschienenes Buch "Manieren" erhielt durchweg sehr gute Kritiken und wurde zum Bestseller.


Elija Avital

Geboren und aufgewachsen in Haifa/Israel. Avital lebt heute in Berlin und ist Lehrer für Hebräisch und Bibel an der Jüdischen Schule.


Erzbischof Karekin Bekdjian

1942 in Istanbul geboren; 1962 Studium der Fächer Soziologie und Geschichtswisenschaften an der Universität Istanbul sowie Besuch des theologischen Seminars von Surp Khatsch Tibrevank. Kareki Bekdjian wurde zwischen 1962 und 1998 zum Diakon, Priester, Pfarrer, Prälaten und schließlich zum Erzbischof ernannt.


Dr. phil. Antonia Bertschinger

1973 in Zürich geboren; Studium der Philosophie, Englischer Literaturwissenschaft und Kirchengeschichte in Basel und Berlin; war Beraterin für Menschenrechtsfragen für die Schweizer Botschaft in Teheran;
Seit 2007 arbeitet Dr. Bertschinger mit dem Schweizer Radio- und Fernsehkorespondenten Werner van Gent an ihrem Buchprojekt "Iran ist anders", das im Februar erscheinen soll.


Dr. Vera Birtsch

Mitarbeiterin der Leitstelle für Integration und Zivilgesellschaft, Stadt Hamburg.


Dr. phil. Atef Botros

Studierte Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf; Thema seiner Magisterarbeit im Jahr 2000: Jüdisches in Kafkas Werk; promovierte an der Universität Leipzig in den Fächern Vergleichende Literaturwissenschaft, Arabistik und Kulturwissenschaft zur arabischen Kafka-Rezeption;
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Nah-und Mittelost-Studien der Philipps-Universität Marburg;
2009 Veröffentlichung seines Buches: "Kafka. Ein jüdischer Schriftsteller aus arabischer Sicht".


Laura Feldmann

Selbstständig als Klavierlehrerin in Hamburg-Altona.
Klavierstudium an der "Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg". Abschluss zum "Dipl. Musiklehrer mit Hauptfach Klavier". Studium der arabischen Sprache an der Universität Hamburg. Gründung des Projektes "Arabische Dichtung und Klaviermusik". Zahlreiche Auftritte in Deutschland, außerdem Tourneen durch Ägypten, Oman, Vereinigte Arabische Emirate auf Einladung des Goethe-Institutes und des Auswärtigen Amtes.


Astrid Fiehland van der Vegt

Geb. in Kaltenkirchen/Holstein, 1977 bis 1983 Studium der Evangelischen Theologie und Judaistik in Kiel, Jerusalem, Tübingen und Berlin; Seit 1997 Pastorin in der Kirchengemeinde Nienstedten; langjährige Erfahrungen in der Ökumene und im interreligiösen Kontext; Fiehland van der Vegt ist u. a. Beauftragte für das christlich-jüdische Gespräch in ihrem Kirchenkreis und Mitglied des Ausschusses Kirche und Judentum der EKD.


Kai-Henning Gerlach

Deutsche Rezitation


Martin Gerner

Jahrgang 1966, freier Autor für den ARD-Hörfunk und überregionale Tages- und Wochenzeitungen;
Gerner war Redakteur, Moderator und Reporter beim Deutschlandfunk; arbeitet seit Anfang 2004 in Afghanistan in der Ausbildung afghanischer Journalisten/-innen für verschiedene Medien-Hilfsorganisationen und im universitären Bereich, daneben auch für Organisationen der afghanischen Zivilgesellschaft; Initiator und Kurator diverser Afghanistan-Filmfestival u.a. in Köln, Leipzig und Hamburg; zur Zeit arbeitet er an einem Dokumentarfilm über Kundus.


Ali Shibly

Ali Shibly, Musiker, Udspieler, geb. 1965 in Bagdad, studierte Architektur in Skopje, Mazedonien und lebt seit 1998 in Deutschland. Ali Shibly spielt in verschiedenen Besetzungen in Hamburg und Umgebung.
Er hatte in Skopje eine eigene Radiosendung und war als Schauspieler und Autor mit den Stück "Who killed Susanna Spazorovska" in Mazedonien bekannt.


Dr. Detlef Görrig

Pastor und Beauftragter der Nordelbischen Kirche für den christlich islamischen Dialog


Mondher Ben Halima

Reisebegleiter bei der Hadsch-Pilgerfahrt von MUSLIMREISEN


Abu Ahmed Jakobi

Imam sowie Vorsitzender des Ausschusses für interreligiösen Dialog der Schura Hamburg e.V.


Maria Jepsen

Bischöfin für die Sprengel Hamburg und Lübeck, Schirmherrin der Kulturwochen Mittlerer Osten in Hamburg 2006 und 2010


Dr. Omar Kamil

Jahrgang 1965, geb. in Ägypten; studierte Anthropologie, Islamwissenschaft und Soziologie an der Universität Bayreuth; Promotion im Jahre 2003 am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig;
Seit 2003 ist Kamil wissenschaftlicher Mitarbeiter am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig. 2004/2005 Gastdozentur an den Universitäten Haifa und Jerusalem. Forschungsschwerpunkte: u.A. Holocaust-Wahrnehmungen im arabischen Raum.


Dr. Mohammed Khalifa

Studierte von 1981 bis 1985 an der Sprachen- und Übersetzungsfakultät der Al-Azhar-Universität Kairo Germanistik, Islamwissenschaften und Arabistik;
Khalifa unterrichtet seit 2002 klassisches Hocharabisch, Ägyptisch-Arabisch und arabische Landeskunde an der Universität Hamburg.


Halima Krausen

Imam an der Imam Ali Moschee, Hamburg;

Sie ist stark im interreligiösen Dialog international engagiert.


Latifa Kühn, M.A.

1966 in Afghanistan geboren; studierte Politik-, Islam- und Vergleichende Religionswissenschaften an der Universität Bonn; anschließend Aufbaustudium zur "Referentin für internationale Geschäftskontakte und interkulturelles Management" an der Universität Hamburg; Kühn arbeitete mehrere Jahre in Verwaltung und Wirtschaft.


Bernd Lohse

Nordelbischer Pilgerpastor an der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi


Katschatur Manukyan


Akbar Nassery

Architekt und Mitglied im Verein Afghanistan-Schulen


Dr. Bahman Nirumand

Bahman Nirumand, 1936 in Teheran geboren, studierte in Deutschland und promovierte 1960 über Bertolt Brecht.
Im Iran war Nirumand Dozent an der Theraner Universität und arbeitete daneben auch als Journalist und als Schriftsteller. Nach seiner Flucht 1965 kehrte er 1979 in den Iran zurück, musste jedoch drei Jahre später erneut ins Exil gehen.
Nirumand lebt als Schriftsteller und Publizist in Berlin. Verfasser unzähliger politischer Bücher und Essays über Iran.


Miriam Solomon

Religions- und Hebräischlehrerin


Aktham Suleiman

Deutschlandkorrespondent des arabischen TV-Senders Al Jazeera


Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Tamcke

Studierte von 1975 bis 1981 Evangelische Theologie, Philosophie und Orientalistik an der Georg-August-Universität zu Göttingen; promovierte 1985 zum Dr. theol. in Marburg; Habilitation 1993, ebenfalls in Marburg;
Seit 1999 ist Tamcke Professor für Ökumenische Theologie und orientalische Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität zu Göttingen. Forschungsschwerpunkte: Christlich-islamische Koexistenz, Syrische Kirchengeschichte, Orientalisch-okzidentale Interaktion.


Dr. Maren Tomforde

Studierte Ethnologie und Politologie in Münster, Paris und Hamburg; promovierte am Institut für Ethnologie der Universität Hamburg; seit April 2007 ist Tomforde Dozentin für Ethnologie an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.


Canan Topcu

1965 in Bursa in der Türkei geboren; studierte Literaturwissenschaft und Geschichte an der Leibniz Universität Hannover; ab 1999 Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau sowie als freie Autorin u. a. für den SPIEGEL und die ZEIT tätig. Seit 2004 ist Canan Topcu Dozentin an der Hochschule Darmstadt im Fachbereich Media.


Wahida Wahdat

Rechtsanwältin, betreut u. a. afghanische Klienten in Hamburg.


David-Quartett

„Vier Künstler, die alle über langjährige Erfahrung in den unterschiedlichsten Kammermusik-Ensembles zurückblicken, fanden sich in der klassischen Tradition der armenischen Kammermusik zu diesem Streichquartett zusammen. Sie wollten ihrer Wahlheimat Hamburg ein Stück der konzertanten Seele Armeniens näher bringen und damit ihre musikalischen Wurzeln in ihren neuen Kulturkreis emotional exportieren.“ (Quelle: www.davidquartett.net)


Prof. Dr. Wolfgang Benz

Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin


Aneta Barcik

Die polnische Sängerin, Tänzerin und Regisseurin Aneta Barcik ist Absolventin des Kontaktstudiengangs Pop-Kurs an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.
Die Künstlerin interpretiert gern alte arabische Lieder von Fairus, aber auch moderne Hits und überarbeitet traditionelle Melodien mit neuen Ideen. Aneta singt Arabisch und lernt die Sprache, um die Poesie der gesungenen Texte zu verstehen und den Inhalt authentisch wiederzugeben. Mit ihrem Auftritt entführt sie das Publikum in eine Welt voller Mystik, Rhythmus, Tanz, Leidenschaft und Tarab.